Filmkritik zu "Shootout"

Bildquelle: amazon (c) by Constantin Film




James Bonomo alias "Jimmy Bobo" (Sylvester Stallone) ist ein Auftragskiller in New Orleans. Er folgt nur einem Prinzip: Töte niemals einen Unschuldigen. Als aus diesem Grund ein Zeuge überlebt, muss Jimmys junger Partner zur Strafe dafür mit seinem Leben bezahlen. Detective Taylor Kwon (Sung Kang) aus Washington trifft in New Orleans ein, um eine neue Spur in einem alten Fall zu verfolgen. Als er seinen Kollegen treffen will, findet er stattdessen nur noch dessen Leiche vor. Für das NOPD stehen Jimmy und sein mittlerweile toter Partner als Hauptverdächtige für diese Tat fest. Die Suche nach Hinweisen zu den Tätern zwingt Jimmy und Kwon schließlich zu einer ungewöhnlichen Partnerschaft und für die Jagd nach den Mördern sind Cop und Killer plötzlich aufeinander angewiesen. Auf ihrem Weg zu Gerechtigkeit und Vergeltung treffen die beiden auf zwielichtige Gestalten und blicken hinab in tiefste Abgründe, die bis in die höchsten Polizeikreise reichen. Manchmal liegt nur ein schmaler Grat zwischen Killer und Cop.  (Quelle: amazon.de)



 



Die Charaktere sind eher mittelmäßig, fast schon ein wenig langweilig. Der Bösewicht KEEGAN wird hier von Jason Momoa ganz gut verkörpert. Man kauft ihm auf jeden Fall seine Rolle ab. Sung Kang, den man eigentlich aus den "Fast and the Furious"-Filmen kennen sollte, wirkt in seiner Rolle des Detective Taylor Kwon eher farblos. Stallones Rolle als Jimmy Bobo ist ihm wie auf Maß geschneidert und deswegen sicherlich auch keine schauspielerische Herausforderung für ihn.
Adewale Akinnuoye-Agbaje spielt Morel, den Anführer der Bösewichte. Ich weiß nicht was der Schauspieler sonst so für Sychronstimmen hat, aber in diesem Film fand ich so schon etwas merkwürdig und irritierend. Und insgesamt waren die Bösewichte auch nur wenig "furchteinflößend" sie waren eher ein bisschen lächerlich.



Auch wenn es ein typischer Stallone Film ist, fand ich ihn nicht sehr gelungen. Da sich Stallone bei den Dreharbeiten zu "The Expendables" eine Verletzung am Halswirbel zugezogen hatte und ihm daraufhin ein Metallplättchen in den Nacken eingesetzt werden musste, darf er keine Stunts mehr ausführen, da die nächste Verletzung an der Halswirbelsäule zur Querschnittslähmung oder sogar zu seinem Tod führen könnte.
Das er die Stunts im Film nicht selber macht hat man auf jeden Fall gemerkt. Bei allen Kampszenen hat man nicht viel von seinem Gesicht gesehen und die Kameraführung war auch ziemlich hektisch, sodass man sich darauf sowieso nicht konzentrieren konnte.

Zwar waren im Film auch ein paar Gags eingebaut, aber die waren so schlecht das man darüber nicht mal schmunzeln konnte. Absolut unlustig. Wahrscheinlich sind sie in der Originalsprache sicher ganz lustig, aber das ganze geht in der Synchronisation völlig verloren. Das hat man bei den Expendables Teilen besser hinbekommen.

Die Handlung war auch recht vorhersehbar und sehr unspektakulär. Ein Gefühl von Spannung ist bei mir, den gesamten Film über, nicht aufgekommen.



Für Fans von Stallone sicher ein ganz netter Film, vor allem für die Rambo-Fans. Für eher anspruchslose Actionliebhaber sicher auch was. Aber viel erwarten darf man vom Film nicht. Er ist ganz nette Unterhaltung, so am Rande, aber mehr auch nicht. Deswegen von mir auch nur 3 von 6 Popcornboxen.


3 von 6 Popcornboxen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Los macht mich glücklich und hinterlasst einen Kommentar, eure Gedanken oder konstruktive Kritik. :)