Filmkritik zu World War Z

Bildquelle: amazon (c) by Paramount


Nachdem sich der UN-Mitarbeiter Gerry und seine Familie in Philadelphia einer Zombieapokalypse ausgesetzt sehen und knapp einem Angriff entkommen sind, soll Gerry um die ganze Welt reisen, um ein Heilmittel für die Zombie-Pandemie zu finden, die den Globus ins Chaos gestürzt hat. Sein Weg führt ihn dabei unter anderem nach Israel und Südkorea. Kann Gerry die Ursache der untoten Zombiehorden aufspüren, ein Gegenmittel finden und wieder sicher zu seiner Familie zurückkehren?



 



Brad Pitt stellt auch in World War Z sein schauspielerisches Können unter Beweis. Auch seine Filmehefrau, gespielt von der eher unbekannten Schauspielerin Mireille Enos spielt ihre Rolle glaubwürdig. Sie spielt eine taffe Ehefrau, die sich zwar um ihre Kinder und ihren Mann sorgt, das Wesentliche dabei aber nicht vergisst. 
Segen, eine israelische Soldatin und später auch zwangsläufig Partnerin von Gerry wird von Daniela Kertesz gespielt. Ich denke das man von der Schauspielerin in Zukunft bestimmt noch öfters etwas hört oder sieht, denn in ihrer Rolle war sie echt gut.



World War Z ist kein typischer Zombie- oder Horrorfilm wie "Zombieland" und auch nicht wie die Serie "The Walking Dead".
Die Handlung ist ganz anders und vor allem gibt es viel mehr Überlebende. Im Film können die Zombies rennen, sehr schnell rennen und kommen meistens in einer ganzen Horde vor. 
Eigentlich mag ich solche Zombiefilme nicht, wo die Untoten laufen können, aber hier gehts es auch nicht um ein paar Überlebende die sich gegen Zombies behaupten müssen, sondern viel mehr um Problemlösung. 
Wie bekommt man die Zombie-Pandemie in Griff? Wodurch wurde das Ganze ausgelöst? Gibt es ein Gegenmittel?

Im Film fliegt Brad Pitt erst nach Südkorea, dann nach Israel und plötzlich ist er in Wales. Das geht alles irgendwie ein bisschen schnell, ein bisschen zu schnell. Es wirkt einfach ein bisschen unrealistisch, gleichzeitig sorgt aber diese Schnelligkeit auch für die gewisse Dynamik und Spannung im Film.

Die Zombies sehen besser aus als in "Zombieland", allerdings kommen sie nicht an das Aussehen der Untoten in "The Walking Dead" heran.
Das liegt vor allem daran, das man die Zombies meist nur in Horden laufen sieht und nicht einzeln irgendwo lang schleichen.

World War Z ist angelehnt an das Buch "Operation Zombie: Wer länger lebt, ist später tot" (Englischer Originaltitel: World War Z - An Oral  History of the Zombie War). Inwieweit der Film noch mit dem Buch übereinstimmt kann ich nicht beurteilen, da ich das Buch nicht kenne.


Wer hier einen blutrünstigen Horrorfilm erwartet, liegt falsch. Es ist einfach eher ein Endzeitthriller und das ist auch gut so. Es ist eben einfach mal etwas anderes, als die vielen anderen Zombiefilme. Der Film hat zwar ein paar Schwachstellen, ist aber auf jeden Fall sehenswert!
Deswegen 5 von 6 Popcornboxen mit einer "Guck"-Empfehlung.

5 von 6 Popcornboxen

Kommentare:

  1. Danke, war ein schöner Urlaub ;)
    Irgendwie mag ich Zombiefilme, aber wenn er nicht so ein wirklicher Zombiefilm ist... Mh, vielleicht ziehts mich doch noch rein ;)

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  2. Hört sich ja wirklich gut an, den Film wollte ich auch noch demnächst mal mit meinem Freund gucken :)

    Mir fehlt übrigens noch deine Rezension zur Aktion "Lies ein Buch", vlt. schaffst du es ja noch mir ein Link zur Rezi zugeben falls du schon eine geschrieben hast :)

    Liebe Grüße
    Frau Wölkchen

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