Rezension zu "Was vom Sommer übrig ist"

Copyright des Covers by Carlsen



Gar nicht so einfach den Inhalt bei diesem Buch wieder zu geben. Da gab es nämlich nicht allzu viel Handlung. Aber ich probiers trotzdem mal. 
Louise arbeitet in den Sommerferien in einer Bäckerei und teilt gleichzeitig für einen Freund die Zeitungen aus, da dieser im Urlaub ist, um ihren Führerschein zu finanzieren. Außerdem passt sie noch auf den Hund Bonnie von ihrer Oma auf.
Eines Tages lernt sie dann die 13-jährige Jana kennen, deren Eltern viel zu sehr damit beschäftigt sind sich um ihren Bruder zu sorgen, der nach einem Selbstmordversuch im Koma liegt. 


Das Cover ist sehr schlicht gehalten, keine Bilder. Nur  der Titel. Die gelb-orangen Farben passen gut zur Jahreszeit Sommer, in der das Buch spielt. Gekauft hätte ich mir das Buch so wahrscheinlich nicht, bin ja doch ein Coverkäufer. Aber da mich der Klappentext neugierig gemacht hat, hab ich das Buch ausgeliehen.



Das Buch ist aus den Ich-Perspektiven von Jana und Louise geschrieben. Man erkennt aber leider erst sehr viel später, wer nun in diesem Kapitel erzählt. Einfacher, dass schon früher zu erkennen, wird es erst zum Ende des Buches. 
Ich hätte das Buch fast abgebrochen, da der Fokus sehr auf Jana lag und diese dann eben hauptsächlich erzählt hat. 
Mit dem Schreibstil konnte ich nicht viel anfangen, vor allem als Jana erzählt hat, fing so gut wie jeder Satz mit einem "Und" an. Das hat mich auf die Dauer ziemlich genervt, jedoch konnte ich irgendwann darüber hinwegsehen.
Man erfährt viel von der Gefühlswelt der beiden Protagonistinen, allerdings ist das auch schon fast alles. Denn viel erleben die beiden nicht gerade. Eine richtige Handlung hat mir gänzlich gefehlt.
Das Buch mag ja sehr sensible Themen aufgreifen und das setzt die Autorin auch gut um. Aber ich glaube das 14-jährige Jugendliche das Buch nicht so ganz verstehen würden. Es ist doch sehr tiefsinnig und man muss auch ein bisschen zwischen den Zeilen lesen.
Vielmehr würde sich das Buch als Schullektüre eignen, wo man über das Buch und die Themen spricht.


Für Leser, die poetische und tiefgründige Storys mögen ist das wahrscheinlich das perfekte Buch. Jedoch darf man nicht allzu viel Handlung erwarten, denn diese, ist einfach nicht wirklich vorhanden. Von mir bekommt das Buch nur 3 von 6 Bookie-Monster, da mir der Schreibstil einfach nicht gefallen hat und mir auch der rote Faden gefehlt hat.

3 von 6 Bookie-Monster

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    du hast einen schönen Blog ;)
    Ich wollte mal fragen wo es diesen Club "Capone club" gibt? (den du auf 7Hundert erwähnt hast)
    Je nach dem käme man in die Nähe und könnte da vorbei schauen :D

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