Filmkritik zu "Pain & Gain"

Bildquelle: amazon Copyright: by Paramount Pictures

Bodybuilder Daniel Lugo (Mark Wahlberg) und sein Kumpel Adrian Doorbal (Anthony Mackie) sind die besten Freunde. Sie wohnen im sonnigen Süden von Florida. Doch anstatt das Leben in vollen Zügen genießen zu können, rackert sich Lugo im Fitnessclub Sun Gym den Hintern ab. Der Job wirft nicht viel Geld ab und so ist der Muskelprotz am Ende des Tages ganz und gar nicht zufrieden mit sich und seinem Leben. Zusammen mit Doorbal heckt er schließlich einen Plan aus, um Victor Kershaw (Tony Shalhoub), seines Zeichens steinreicher Geschäftsmann und regelmäßiger Besucher der Muckibude, zu entführen und per Folter dazu zu bringen, ihnen all sein Geld zu überweisen. Der Plan scheint idiotensicher und mit der tatkräftigen Unterstützung des frisch aus dem Knast entlassenen Paul Doyle (Dwayne Johnson) scheint das aberwitzige Vorhaben tatsächlich zu gelingen. Als Kershaw jedoch die Flucht gelingt und er ihnen den Privatermittler Ed Du Bois (Ed Harris) auf den Hals hetzt, der sie finden und zur Strecke bringen soll, wird die Luft dünn für das aufgepumpte Trio.
(Quelle: filmstarts.de)


Dwayne Johnson spielt in "Pain & Gain" einen etwas dümmlichen und sehr gläubigen Bodybuilder, der sehr gutmütig ist. Seine Rolle ist fast schon ein bisschen niedlich. Da muss man wirklich ein großes Lob aussprechen das er sich auf so eine Rolle eingelassen hat, denn ich denke um so eine Rolle zu spielen muss man auch über sich selbst lachen können und sich selbst nicht so ernst nehmen. In der Rolle als Paul Doyle hat er eine Schwäche für Koks. 
Mark Wahlberg in der Rolle des Daniel Lugo fällt eigentlich nicht sonderlich schauspielerisch auf. Auch Anthony Mackie wirkt als Adrian Doorball ziemlich blass. 
Aber es sind auch nicht besonders tolle Charaktere, die die drei da spielen. 
Tony Shalhoub (bekannt aus der Fernsehserie "Monk") spielt den steinreichen Geschäftsmann Victor Kershaw, der von den drei Bodybuildern gekidnappt wird, gezwungen wird ihnen sein ganzes Hab und Gut zu übertragen und versucht wird umzubringen.
Dabei zeigt der Schauspieler viel Mut zur Hässlichkeit, auf jeden Fall keine einfache Rolle die er da spielt.
Dann gibt es da noch den Privatermittler Ed du Bois gespielt von Ed Harris. Du Bois wird nach erfolgreicher Flucht von Kershaw angeheuert, seine Peiniger zur Strecke zu bringen.
Insgesamt wirken alle Charaktere sehr farblos, man erfährt so gut wie nix über ihr Privatleben, über ihre Gedanken und Gefühle. Das macht es einem sehr schwer die ganzen Handlungen nachzuvollziehen und zu irgendeiner der Personen Symphatie aufzubauen.


"Pain & Gain" basiert auf einer wahren Begebenheit. Aber muss man wirklich jede wahre Begebenheit, sei sie auch noch so filmreif, wirklich in die Kinos bringen?
Ich denke in diesem Fall hätte man es lieber lassen sollen! 
Der Trailer verspricht eine witzige Actionkomödie, was man dann aber auf der Leinwand zu sehen bekommt ist nix dergleichen.
Mag ja sein das manche Leute mit so einem "Humor" durchaus etwas anfangen können, ich kann es absolut nicht! 
Was soll bitte daran lustig sein, wenn jemand solange gefoltert und festgehalten wird bis er endlich einen Zettel unterschreibt und damit alles Hab und Gut seinen Peinigern überträgt? Und dann scheitern die drei Entführer auch noch dabei ihn zu töten. In zu töten in dem man ihn mit voller Geschwindigkeit gegen eine Wand fahren lässt klappt nicht, da man ihn angeschnallt hat, ihn mit dem Auto anzünden und verbrennen lassen klappt auch nicht, auch nicht in letztendlich zu überfahren. 
Das hat meiner Meinung nach auch absolut nix mehr mit schwarzem Humor zu tun. Sowas ist ganz einfach nur noch geschmacklos.
Und das Wort Action passt bei diesem Film auch eher weniger. Unter Action stelle ich mir Rumgeballer, Explosionen, etc. vor. 
Rumgeballer gibt es in diesem Film nicht, hier wird lieber gefoltert. 
Das einzig Gute am Film ist das Ende.


Ein geschmackloser Film, dessen Humor höchst wahrscheinlich nur wenigen zusagt. Trotz bekannter und guter Schauspieler nicht empfehlenswert!

1 von 6 Popcornboxen






Kommentare:

  1. Wow, toll, dass dir mein Rezept so gut gefallen hat! Ich freue mich, wenn sie auch mal bei wem anders zum Einsatz kommen :D

    Liebste Grüße,
    Julia

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  2. jaa, mexikanisches Essen ist toll ♥ aber auch etwas scharf :) (Bin Schärfe null gewohnt :D)

    Grüsse ♥

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  3. Bei dieser Rezension kann ich dir nur 100% zustimmen. Ich hatte mir auch eine lustige Actionkomödie gewünscht und ich mag Mark Wahlberg eigentlich echt gerne, aber der Film war so enttäuschend und geschmacklos..!

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  4. Haha, mir ging es genauso.
    Handlung: absolut sinnlos, grauenvoll & langweilig.

    LG
    Sari

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