Rezension zu "Nur eine Liste"

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Jedes Jahr, eine Woche vor dem Homecoming Ball, wird an der Mount Washington Highschool eine Liste mit dem jeweils hässlichsten und dem jeweils hübschesten Mädchen der vier Jahrgangsstufen veröffentlicht. Es ist eine furchtbare Tradition und niemand kennt den Verfasser dieser Liste. Ob hässlich oder hübsch jeder der acht Mädchen geht ganz unterschiedlich mit ihrer Nominierung um. Doch wer ist der Verfasser dieser Liste?

Das Cover ist ja nun eigentlich auch nix besonderes mehr, ein Mädchengesicht. Das einzig besondere sind vielleicht die durchgestrichenen Namen. Insgesamt gibt das Cover ein harmonisches Bild ab. Ich muss sagen, dass mir das Originalcover um einiges besser gefällt. Es hat einfach viel mehr mit dem Inhalt zu tun.

 

 

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der acht Mädchen geschrieben. Zum Glück ist vorn die Liste abgedruckt, wo man dann immer zurück blättern kann, um nicht durcheinander zu kommen.  Die Geschichte beginnt am Montag vor dem Homecoming Ball. Nach und nach lernt man dann die acht Mädchen kennen. Alle gehen auf ihre Weise mit ihrer Nominierung als hübschestes oder hässlichstes Mädchen um. Dabei fällt auf, dass die zum hässlichsten Mädchen der jeweiligen Jahrgangstufe gewählten, relativ gut damit klar kommen. Jede von ihnen hat irgendwo einen Rückhalt. Spannender wäre es meine Meinung nach gewesen, wenn man auch eine Protagonistin gewählt hätte die keinerlei Rückhalt gehabt hätte, also quasi eine Außenseiterin.
Es ist wirklich interessant wie jedes einzelne Mädchen mit ihrer Situation umgeht, auch wie sich die Geschichte so entwickelt. 
Auch wer dann letztendlich der Verfasser der diesjährigen Liste ist, ist eine Überraschung.
Die Story endet Samstag mit dem Homecoming Ball. Mir war dieses letzte Kapitel zu kurz, das Ende kam einfach zu schnell. Da hätte man es meiner Meinung nach noch ein wenig mehr ausschmücken können, vor allem weil nicht mehr über jedes der acht Mädchen geschrieben wurde. So blieben ein paar offene Fragen zurück, die einen unzufrieden zurück lassen.


Ein wirklich sehr interessantes Buch, über das Leben der amerikanischen Teenager an der Highschool. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung. Würde es in der Story nicht nur um weibliche Protagonisten gehen, wäre dieses Buch auch als Schullektüre geeignet.

5 von 6 Bookie-Monster


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