Filmkritik zu "The Purge - Die Säuberung"

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Im Jahre 2022 führt die Regierung der USA die "Purge-Nacht" ein, die einmal im Jahr von 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens stattfindet. Um die Kriminalität, die in den Jahren zuvor sehr hoch war, so niedrig wie möglich zu halten, ist in dieser Nacht alles erlaubt. Raub, Mord, all das ist in dieser Nacht nicht strafbar. Die Polizei und die Krankenhäuser verweigern in dieser Nacht ihre Hilfe.

James Sandin und seine Familie ist durch den Verkauf von Sicherheitssystemen für diese Nacht zu viel Geld gekommen. Entweder geht man in der "Purge-Nacht" selbst auf "Jagd" oder man verschanzt sich in seinen eigenen vier Wänden.

Wie jedes Jahr sichern James und seine Frau Mary und die Kinder Zoey und Charlie ihr Haus. Über das Sicherheitssystem werden Türen und Fenster mit Schutzschilden geschlossen.
Als jemand in der Nachbarschaft Schutz sucht, hilft Charlie ihm und öffnet für kurze Zeit Türen und Fenster um ihn reinzulassen.
Allerdings sind einige nach ihm auf Jagd und wollen ihn um jeden Preis haben.  Die Gruppe stellt der Familie ein Ultimatum.

James und seiner Familie bleibt nichts anderes übrig als den Mann auszuhändigen, der dazu aber erstmal im riesigen Haus gefunden werden muss...



Über die Charaktere möchte ich mich nicht groß auslassen, da es bei diesem Film wirklich schwierig ist dazu etwas zu schreiben, da man keinen der Charaktere wirklich gut kennen lernt. Deswegen überspringe ich diesen Punkt.
Erstmal muss ich sagen finde ich die Idee des Films großartig, allerdings finde ich die Umsetzung nicht sehr gelungen. Der Fokus liegt bei der ganzen Story nur auf der Familie und auf nichts anderes. 
Interessanter wäre das ganze gewesen, wenn man diese "Purge - Nacht" aus verschiedenen Sichten erlebt. Wie verhalten sich "Die Jäger" und was machen die "Gejagten" um zu entkommen. Wie verbringen die Leute die Nacht die sich zu Hause verschanzt haben?
Man hätte das Ganze so wie in den Filmen "Valentinstag" und "New Year" aufziehen können.
Vielleicht nicht mit ganz sovielen Sichtweisen, aber auf jeden Fall so aus drei.

Trotzdem ist der Film spannend und packend. In 85 Minuten erlebt man mit der Familie Sandin wie grausam diese "Purge-Nacht" ist und wie unberechenbar Menschen sein können.


Ein spannender und packender Film der zum Nachdenken anregt, dessen Idee man aber hätte besser umsetzen können.


3 von 6 Popcornboxen



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