[Konzertbericht] Finntroll, Týr, Skálmöld

Bevor schon bald das Jahr vorbei ist und das Konzert ganz in Vergessenheit geraten ist, gibt es heute endlich den Konzertbericht zum Konzert am 21.09.2013 im Musikzentrum. Die Qualität der Fotos ist leider miserabel, da alle mit dem Handy aufgenommen sind, aber ich denke man bekommt dennoch ein paar Einblicke vom Konzert.
An diesem Abend waren die Isländer Skálmöld, die Band Týr von den Faröer Inseln und Finntroll aus Finnland am Start.

Als wir im Musikzentrum ankamen, war es für hannoversche Verhältnisse schon ziemlich gut besucht. Nachdem wir unsere Jacken an der Garderobe abgegeben hatten und uns mit Getränken versorgt haben, ging es auch schon los. 
Wie gewohnt donnerten Skálmöld mit ihrem einzigartigen Dampfwalzensound über uns hinweg. Ihre tiefen Stimmen gingen durch Mark und Bein. Und das sonst sehr zurückhaltende Publikum in Hannover, setzte sich gleich beim ersten Song in Bewegung und Haare kreisten zum Takt der Musik.


Die Band zog uns in den Bann der nordischen Mythologie und man hatte schon fast ein bisschen Gänsehaut. Skálmöld  gelingt es immer wieder das Publikum mitzureißen, mit ihnen in die Welt ihrer Lieder einzutauchen, indem sie auf der Bühne die Götter zum Leben erwachen lassen. Dabei spielte es auch keine Rolle, dass man die Sprache der Lieder nicht spricht.

Nach einer kurzen Umbaupause legten die Viking-Metaller Týr los. Leider konnten Týr nicht an die Stimmung anknüpfen die Skálmöd kurz vorher hinterlassen haben. Dies lag jedoch nicht am fehlenden technischen können, sondern eher daran dass sie ihre Songs lieblos runter spielten. Sie schaften es nicht wie Skálmöld einen in den Bann ihrer Lieder zu ziehen.


Zum Schluss brachten die Headliner Finntroll das Musikzentrum noch einmal richtig zum kochen. Mit neuem Album im Gepäck und viel Nähe zum Publikum wurde ordentlich losgelegt. 

Durch ihren authentischen und auch etwas komischen Stil überzeugten sie auf ganzer Linie. Die Setlist war genau richtig. So schafften sie es sowohl eingefleischte Fans als auch Fans, die nur das neue Album kennen, mitzureißen. Leider wurde Trollhammaren aus der Setlist gestrichen um wahrscheinlich Platz für ein Lied des neuen Albums zu schaffen. 

Es ist schön, das Finntroll auf dem neuen Album ihre Liebe zum Trollmetal wieder finden, den man auf den vorherigen Alben so vermisste. So kam die ganze Band mit spitzen Trollohren auf die Bühne und trollte mit vielen Songs aus dem neuem Album auf der Bühne herum. Ein würdiger Abschluss des skandinavischen Metalabends.



Kommentare:

  1. Auch, wenn das eigentlich nicht die Musikrichtung ist, die ich oft höre, finde ich den Bericht super spannend. Es ist einfach total interessant von anderen Konzerten zu hören! Vielen Dank für den schönen Post. :)

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    1. Danke für das Feedback, bin mir noch unsicher ob die Konzertberichte genug Infos enthalten und ob es auch so spannend ist sie zu lesen obwohl man die Band nicht kennt.

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  2. Ich finde für Handy-Fotos sind sie ziemlich gut geworden :-)
    Die Band sagt mir leider gar nichts, aber dein Konzert-Bericht ist toll!
    LG Steffi

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    1. Das freut mich. :) Ja Handy Fotos müssen leider ausreichen, ne teure Kamera mitzunehmen die dann im Getümmel runter fällt und kaputt geht ist mir zu schade. ;)

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  3. Die Isländer haben´s drauf - kennst du Sigur Rós?

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    1. Sagt mir was, aber noch nix so richtig von ihnen gehört.

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