Rezension zu "Die Insel der besonderen Kinder"

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Jacobs Großvater erzählte ihm als er noch kleiner war Geschichte über eine geheimnisvolle Insel auf denen Kinder mit besonderen Fähigkeiten lebten. Je älter Jacob wurde, desto weniger glaubte er an seine Geschichten.
Als sein Großvater dann unter mysteriösen Umständen stirbt, kann er das was er im Wald gesehen hat als er ihn fand, nicht vergessen.
Er wird immer wieder von Alpträumen geplagt und schließlich schicken in seine Eltern zu einem Psychologen. Jacob kann nicht vergessen was sein Opa, kurz bevor er starb, zu ihm sagte.
Schließlich findet er heraus welche Insel sein Opa gemeint hat und reist zusammen mit seinem Vater dort hin...
Das Cover ist mal etwas völlig anderes und sehr faszinierend. Habe ich so auf noch keinem anderen Cover gesehen. Auch das englische Original ziert das Bild des schwebenden Mädchens, allerdings in schwarz weiß anstatt in Grün-Tönen.
Was den Titel angeht kann ich mich diesmal nicht entscheiden, ob Originaltitel oder der deutsche Titel besser ist. Von der Länge her ist der Deutsche definitiv im Vorteil.
Anfangs hat ich echt Angst das es zu gruselig sein könnte. Ich weiß auch nicht so genau was ich erwartet hatte, aber ich wurde positiv überrascht und allzu sehr gegruselt hab ich mich auch nicht.
Die Geschichte ist wirklich wunderschön und die Fotos, die das Ganze veranschaulichen sollen, sind wirklich beeindruckend. Da fragt man sich wirklich wie sie entstanden sind und fragt sich wieso es solche Fotos heutzutage nicht gibt.
Es wird in der Ich-Perspektive von Jacob erzählt und der Schreibstil ist wirklich gut. Man kann sich alles sehr gut vorstellen.
Ich frage mich allerdings ob die Fantasie ohne die Fotos mehr angeregt werden würde. Denn so wird man doch ein wenig beeinflusst in seiner Vorstellung.
Trotzdem möchte ich die Fotos auf gar keinen Fall missen, denn sie sind sehr besonders und vom Autor wirklich gut ausgewählt worden.
Ein paar Dinge kamen mir nicht so richtig logisch vor, vor allem am Ende. Ich möchte nicht spoilern deswegen verzichte ich auf eine Begründung bzw. Erklärung.
Manchmal verlor ich ein bisschen den roten Faden, gerade am Ende wo soviel passiert verlor man ein wenig die Übersicht.
Ich denke, dass hinter der ganzen Geschichte eine tiefgreifende Botschaft steckt und zum Nachdenken anregt.
Das Ende macht ein wenig Hoffnung auf einen zweiten Band, den es aber wohl nicht geben wird.
Eine sehr schöne Geschichte, die jung und alt begeistern dürfte. 
5 von 6 Bookie-Monster

Das Buch soll übrigens verfilmt werden. Laut einigen Quellen steht Tim Burton als Regisseur und Jane Goldman als Drehbuchautor fest. Der Kinostart wurde auch schon bereits auf den 31. Juli 2015 festgelegt. Ich bin auf jeden Fall sehr interessant.
Ebenso habe ich gelesen, dass Ransom Riggs an einem 2. Band arbeitet für den er schon nach passenden Fotos sucht. Er soll wohl im Januar 2014 auf englisch erscheinen. Es soll wohl "Hollow City" heißen.
So wird der 2. Band aussehen (mit einem Klick aufs Bild kommt ihr zu amazon):


Quellen:
Kadis Bücherwelt
Spickmich
Buchrücken
Fantasy Fans



Kommentare:

  1. Die Fotos sind einfach das Beste an dem Buch. ^___^
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Ich wusste gar nicht, dass es verfilmt werden soll. Und auch noch mit Tim Burton. Da bin ich mal gespannt. :D

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    1. Ja die sind echt sehr faszinierend. Ich bin auch sehr gespannt auf die Verfilmung mit Tim Burton kann es ja eigentlich nur gut werden. :)

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  2. Hey^^

    Ich wollte dir alles Gute fürs neue Jahr wünschen^^
    Hoffentlich werden alle deine Wünsche wahr und du hast ein wundervolles Jahr 2014^^

    Liebe Grüße
    Kanae~

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