Tierische Begegnungen

Eigentlich wollte ich bereits letzte Woche wieder regelmäßig am Makro Montag teilnehmen, aber mir fehlen einfach vorzeigbare Fotos dafür. 
Aber damit es heute trotzdem ein paar Fotos zum Anschauen gibt, möchte ich euch ein paar Fotos zeigen, die ich vor einer Weile im Wisentgehege in Springe gemacht habe.

Ich muss dazu sagen, dass ich kein Fan von Zoos oder Tiergärten bin, da ich der Meinung bin das Tiere nicht eingesperrt gehören und exotischen Tieren im Zoo ganz gewiss keine artgerechte Haltung geboten werden kann. Mir ist aber klar, dass man Tiere die im Zoo aufgewachsen sind nicht mehr auswildern kann.
Wieso ich dann trotzdem im Wisentgehege war? Weil er nicht so wie andere Tiergärten oder Zoos ist. Rehe und Füchse laufen dort nämlich frei rum. Exotische Tiere gibt es im Wisentgehege nicht. 
Alle anderen Tiere befinden sich in einem umzäunten Gehege, die wie ich finde schon sehr groß sind.


Leider war das Wetter an diesem Tag nicht das Beste, aber dafür konnte man viele Tiere beobachten, die sich sonst bei der Wärme eher verkrochen hätten.


Sehr eindrucksvoll fand ich die Begegnung mit diesem Hirsch. Völlig unbekümmert überquerte er den Weg und verschwand wieder zwischen den Bäumen. 
Die Leute, die vorher eher rücksichtslos durch das Wisentgehege stiefelten, blieben erstmal voller Ehrfurcht stehen.


Es ist wirklich nicht einfach Tiere zu fotografieren, da sie immer in Bewegung sind. So wie zum Beispiel die Wildschweine, die sich fröhlich, grunzend durchs Gras und die Erde gewühlt haben.

Ich finde ja, dass Ziegen sehr stolze Tiere sind. Sie lassen sich nicht so leicht auf der Nase rumtanzen und drehen den Spieß dann einfach um. 


Beim Anblick dieser Fotos geht mir jedes Mal das Herz auf. Braunbären sind einfach so wunderschön und ich könnte jedesmal heulen, wenn ich daran denke, dass man sie schon vor Jahrzehnten in Deutschland einfach ausgerottet hat. 


Und auch der Anblick dieser Fotos zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Waschbären sind einfach so goldig. 

Und als wir da so standen und die Waschbären beobachtet haben, wie sie da so rumgeflitzt sind, sagte eine Mutter zu ihrem Sohn: "Das sind ganz böse Tiere, die haben bei Onkel Otto den ganzen Dachboden umgepflügt und werfen Mülltonnen um und machen einen Haufen Dreck." Das war natürlich nicht der Original-Wortlaut aber so etwas ähnliches kam aus ihrem Mund.

Toll das man seinen kleinen Kindern schon beibringt das es richtig blöde Tiere gibt, die ja ach so böse sind. 
Der Mensch hat doch selbst schuld, dass manche Tiere nicht mehr nur in ihrer gewohnten Umgebung leben und dort dann eben ein bisschen Unruhe stiften.
Selbst wenn so ein Waschbär mir meine Mülltonnen umschmeißen und ordentlich Dreck hinterlassen würde, könnte ich ihm absolut nicht böse sein. Und ihr? :)


Zuletzt hatten wir dann noch so richtig Glück, dass wir nach stillem Warten dann doch noch einen Otter zu Gesicht bekamen. 


Kommentare:

  1. Superschöne Aufnahmen. Und obwohl die Bären wirklich wunderbar sind... - ich hab mich in die Ziege verliebt - mäh!
    ;)
    Liebe Grüße
    Christiane

    AntwortenLöschen
  2. Heey meine Liebe! Das mit den Rechten deines Bildes war natürlich so gemeint, dass ich es innerhalb der Aktion verwenden darf. Ich habe den Punkt nun nocheimal überarbeitet und umformuliert. Würd mich über deine Teilnahme freuen! LG :)

    AntwortenLöschen
  3. Tolle Bilder! Ich mag Waschbääääääääären :-)

    AntwortenLöschen

Los macht mich glücklich und hinterlasst einen Kommentar, eure Gedanken oder konstruktive Kritik. :)