[Das Verhör] Mit Franziska von "My Written Heartbeat"

Heute stellt sich Franzi von "My written heartbeat" meinen Fragen im Verhör. Es geht um Zombies und Duplo und ob Franzi lieber Zombie oder Überlebende wäre, könnt ihr dann weiter unten herausfinden.


Franzi ist 19 Jahre alt und wohnt in Frankfurt. Sie malt und zeichnet gerne und schreibt außerdem Gedichte und Kurzgeschichten.
Ein weiteres Hobby ist die Fotografie, welches sich auch in ihrem Blog wiederfinden lässt.
Neben der Fotografie findet man vor allem Buchrezensionen, Gedichte und Kurzgeschichten auf "My written heartbeat".

" 'Harry Potter', ganz eindeutig. Ich vergöttere die ganze Reihe und hab mir mehr als einmal gewünscht, die Geschichte wäre wahr und mein Brief aus Hogwards nur irgendwo stecken geblieben. 
Ich weiß, das klingt unoriginell, aber die ganze Welt ist einfach so fantastisch beschrieben. Sich bewegende Bilder, zaubern können und fliegen, selbst schreibende Federn und Eulen als Haustiere. Natürlich würde ich mich eher in die Geschichte NACH dem siebten Band wünschen und beten, das Voldemord tatsächlich nicht wieder kommt, aber ich würde wirklich viel dafür geben, einmal durch die Straßen von Hogsmeade schlendern, in der Winkelgasse einkaufen gehen und mich in den verwinkelten Gängen Hogwards verlaufen zu können."


"Ich schätze mal Pakete. Man kann sie mit Kleinigkeiten voll packen, die den Menschen eine Freude machen, einen Brief mit rein legen und das Ganze wie ein Geschenk verpacken und verzieren. Aber leider mache ich das viel zu selten. Ich schreibe schon viel zu selten Briefe. In der Realität benutze ich wohl tatsächlich E-Mails am meisten, selbst wenn mir der Gedanke nicht gefällt, weil E-Mails irgendwie enorm tot und unpersönlich wirken. Als Kind war ich der Meinung Briefe würden Wochen brauchen, bis sie endlich zugestellt werden und so fühlt es sich heute noch oft an."
Dann schreib doch mal ne Postkarte. Sieht auch viel hübscher aus als ein Brief. ;)



"Hm sich von Gehirnen und Leichenteilen ernähren, in keinen Spiegel mehr schauen zu können, weil einem das halbe Gesicht von den Knochen fault, nicht mehr richtig rennen zu können und noch dazu wie eine Biotonne zu riechen.. schwierige Entscheidung. Doch ich glaube das Leben als Zombie ist ganz kuschelig. Nein mal im Ernst, ganz eindeutig Überlebender. Ich denke eigentlich ganz gerne und habe gerne einen eigenen Willen und da wir alle wissen, dass sich Zombies vorwiegend von Gehirnen ernähren, weil ihr eigenes nur noch als Hohlraumfüllung fungiert, bleib ich doch lieber am Leben. (Also RICHTIG am Leben, nicht untot am Leben). Das Leben als Überlebender in einer kaputten Welt, ist aber bestimmt auch kein Zuckerschlecken. Aber zumindest kann man noch hoffen, dass irgendwann alles besser wird."


"Kameras und generell, die gesamte Filmtechnologie. Ich finde es total genial, dass wir aus den letzten 100 Jahren noch Fotos haben und uns tatsächlich ein Bild davon machen können, wie die Welt damals aussah. Ich finde es beruhigend zu wissen, dass man in ein paar Millionen Jahren nicht unbedingt erst ein paar Knochen und Ruinen ausgraben muss, um rekonstruieren zu können, wie unser Leben mal aussah. Natürlich vorausgesetzt, die Fotos gehen bis dahin nicht alle kaputt. Ich bin zumindest enorm froh Bilder aus meiner Kindheit zu haben, denn dadurch fühlt sich diese Zeit weniger "verloren" an. Gibt es was genialeres als sich Kinderbilder seiner Großeltern ansehen zu können? Ich bin jedes mal wieder enorm fasziniert, wenn ich sehe wie ähnlich sich meine Oma und meine Schwester als Kleinkinder gesehen haben."
Ja so alte Fotos finde ich auch total faszinierend. Ich finde alte Fotos ja irgendwie authentischer, als unsere neuen digitalen Bilder.

 
"Mein KiTa-verseuchtes Gehirn hat gerade ein paar bunte Bauklötze vor Augen, aber das meinst du nicht, oder? Also falls doch: Als Kind fand ich's genial, vor allem die elektrische Eisenbahn, aber seit ich nebenbei in einer Kinderkrippe arbeite verfluche ich sie. Die Dinger liegen STÄNDIG irgendwo rum. Überall und man tritt ununterbrochen irgendwo drauf und zwar immer genau dann, wenn man mal kurz keine Hausschuhe an hat. Ich habe inzwischen wirklich Mitleid mit meinen Eltern, die das ja jahrelang in ihrer eigenen Wohnung ertragen mussten. Und der Schokoriegel ist "okay". Ich hab ihn zwar nie als Praline empfunden, aber als ich noch ein Kind war, war ich total verrückt nach den Stickern. (Bevor sie angefangen haben, nur noch irgendwelche Fußballspieler, die ich nicht kenne, mit rein zu packen.) Der Riegel an sich schmeckt mir nicht wirklich und ich habe schon seit einer Ewigkeit keinen mehr gegessen. (Vermisse es aber auch nicht.)"
Das ist ja gerade das Geniale an der Frage, ich glaube viele kennen die Duplos gar nicht als Bausteine, da ist es dann spannend an welches Duplo man bei dieser Frage denkt. 

 

"Ja. Viel zu viel. So viel, dass ich jedem auf kurz oder lang auf die Nerven gehe, mir selbst eingeschlossen. Ich nehme mir oft vor einfach mal die Klappe zu halten und erteile den Leuten die Erlaubnis, mir zu sagen, wenn es zu viel wird, aber die sind meistens zu höflich. Ich rede aber wirklich ständig, selbst wenn ich ganz alleine bin oder irgendwo hin laufe. Zuhause kann ich zumindest noch behaupten, ich rede mit meinem Kaninchen, aber unterwegs ist das schwierig. Mir fällt das oft auch gar nicht mehr auf. Erst wenn mich irgendjemand doof ansieht: Hab ich das gerade laut gesagt? Ja. Hast du und jetzt schau weg und lauf schnell weiter, bevor es noch peinlicher wird."

Also wenn man sich das jetzt mal so bildlich vorstellt, ergibt das schon ein lustiges Bild. Aber ich finde sowas macht sympathisch.


Alle hier gezeigten Fotos unterliegen dem Copyright von Franzi und sind nicht meine eigenen und dürfen auch nicht anderweitig verwendet werden!

Möchtest auch du von mir verhört werden. Dann schau mal hier.

Kommentare:

  1. Ich war heute am Glückstag auf dem Glücksdosisblog! Wie cool ist das denn!? ;-)

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  2. Oh nochmal vielen Dank dafür. Ich hatte das schon beinahe vergessen und bin gerade beim durchstöbern deines Blogs darauf gestoßen. Ist echt toll geworden und vielen Dank das ich mit machen durfte.

    Liebe Grüße,
    Franzi

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